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Vier Wege. Ein Angebot. Für Ihre Einrichtung.

Ob stationäre Pflege, ambulanter Dienst, Pflegekasse oder betriebliches Gesundheits­management für Pflegekräfte — wir zeigen, wie SaluNova Care in Ihrem Setting funktioniert. Kalkulierbar, präventiv, wissenschaftlich fundiert.

Vier Wege ansehen Erstgespräch anfragen
Onboarding-Situation in einer Pflegeeinrichtung: Team im Schulungsmoment
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Bitte richtig einordnen. SaluNova Care ist eine Präventionsmaßnahme, konzeptionell orientiert am Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen (§ 5 SGB XI, Fassung 2023) — Handlungsfeld psychosoziale Gesundheit. Kein Medizinprodukt, kein Behandlungsangebot, kein Ersatz für pflegerische Zuwendung — sondern eine Ergänzung, damit ein ritualisierter Berührungsmoment auch dann stattfindet, wenn die Personaldecke ihn allein nicht mehr trägt. Der Nutzen entsteht durch Konstanz, nicht durch Intensität.

Ein Angebot — vier Zugänge.

Je nach Setting sieht die Einführung von SaluNova Care unterschiedlich aus. Was gleich bleibt: individuell gefertigte Formen, geschultes Personal, dokumentierte Anwendungsphase, klare Ansprechpartner:in.

01 · Stationär

Pflegeheime

Für Heimleitungen, PDL und Träger stationärer Einrichtungen

Einführung als präventives Programm im Alltag der Einrichtung — konzeptionell orientiert am Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen (§ 5 SGB XI), Handlungsfeld psychosoziale Gesundheit. Individuell gefertigte Formen für Bewohner:innen mit besonderem Berührungs- und Beziehungsbedarf, eingebettet in einen ritualisierten Pflegemoment.

  • Konzept orientiert am Leitfaden Prävention nach § 5 SGB XI
  • Finanzierung: über Träger-Budget oder direkte Vereinbarung mit einer Pflegekasse
  • Wissenstransfer-Schulung (3 Module, Remote)
  • Anamnesebogen & Wochendoku begleiten die Anwendung
Leitfaden § 5 SGB XI
02 · Ambulant

Ambulante Dienste

Für Sozialstationen und ambulante Pflegedienste

Für Klient:innen in der eigenen Häuslichkeit — mit besonderem Blick auf die Entlastung pflegender Angehöriger als zweite Zielgruppe. Die Form ist leicht zu transportieren, die Anwendung passt in bestehende Touren und Rituale.

  • Auch für Angehörige als zweite Zielgruppe geeignet
  • Kompakte Anamnese im Erstbesuch integrierbar
  • Kurze Video-Anleitung für Angehörige verfügbar
  • Rechnungsstellung an Klient:in oder Kassen-Programm
Häuslichkeit & Angehörige
03 · Pflegekassen

Pflegekassen

Für Referate Prävention, Pflege & Leistungssteuerung

SaluNova Care als Setting-Angebot für Ihre Vertragspartner-Einrichtungen — konzeptionell dem Leitfaden Prävention (§ 5 SGB XI, Handlungsfeld psychosoziale Gesundheit) zugeordnet. Wir suchen den direkten Austausch zur formalen Vereinbarung nach § 5 Abs. 1 Satz 2 SGB XI. Multi-Site-Erhebung im Aufbau — als Beitrag zur wissenschaftlichen Evaluation, die der Leitfaden ausdrücklich fordert.

  • Akademische Rationale mit Literaturbezug für Ihr Fachreferat
  • Konzept-Zuordnung Handlungsfeld psychosoziale Gesundheit
  • Kalkulationsmodell für Kohorten und Regionen
  • Vereinbarung nach § 5 Abs. 1 Satz 2 SGB XI im Dialog
Vereinbarung nach § 5 SGB XI
04 · BGM

BGM für Pflegekräfte

Für Personalverantwortliche und BGM-Beauftragte in Pflegeorganisationen

Die meisten Angebote im betrieblichen Gesundheitsmanagement setzen einen planbaren Tag voraus — einen Kurstermin um 17 Uhr, eine Mittagspause am Stück. Der Schichtdienst hat davon nichts. Selfcare braucht drei Termine über zwölf Wochen, alles online. Der Rest passiert dort, wo die Person ohnehin steht: zweimal täglich rund fünf Minuten, selbstbestimmt.

  • Einführung über BGM-Beauftragte oder Personalabteilung
  • Finanzierung aus dem BGM-Budget — steuerlicher Rahmen nach § 3 Nr. 34 EStG, Voraussetzungen siehe unten
  • Erhebung pseudonymisiert — der Arbeitgeber sieht nur aggregierte Ergebnisse
  • Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO inklusive
  • Nachweisvorlagen für das Lohnkonto liefern wir mit
Steuerlicher Rahmen — und was dafür nötig ist. Selfcare ist als Leistung der betrieblichen Gesundheitsförderung im Präventionsprinzip „Stressbewältigung und Ressourcenstärkung“ angelegt. Der Rahmen des § 3 Nr. 34 EStG — 600 € je Beschäftigtem und Jahr — setzt voraus, dass die Maßnahme den Anforderungen der §§ 20, 20b SGB V genügt. Eine Zertifizierung als individueller Präventionskurs kommt für uns nicht in Betracht — unser Angebot ist kein Kurs. Bleibt der Weg über einen strukturierten Gesundheitsförderungsprozess nach § 20b SGB V in Ihrem Haus. Die Nachweisvorlagen für Ihr Lohnkonto liefern wir mit; die Beurteilung im Einzelfall trifft Ihre Steuerberatung.
BGM · § 3 Nr. 34 EStG
„Wer es einmal so weit gebracht hat, daß er nicht mehr irrt, der hat auch zu arbeiten aufgehört.“
— Max Planck (1858–1947), Physiker · Neue Bahnen der physikalischen Erkenntnis, 1913, S. 80

Schulung ist kein Nebenpunkt.

Wir verstehen SaluNova Care nicht als "Produkt, das man verteilt" — sondern als Wissenstransfer in Ihr Team. Ihre Pflegekräfte sollen verstehen, warum ein bewusster Berührungsmoment physiologisch wirkt. Das macht die Anwendung tragfähig — auch nach dem Piloten, auch bei Personalwechsel. Alle Formate sind Remote-First, damit wir jede Einrichtung in Deutschland erreichen können — Präsenz optional und in Absprache.

„Ich habe sehr früh den Unterschied gelernt zwischen dem Namen einer Sache und dem Wissen über die Sache.“
— Richard Feynman (1918–1988), Physiker · What Do You Care What Other People Think?, 1988, S. 13–14
Baustein A · 90 Min

Grundlagen und Einordnung.

Was bei Anspannung und Erholung im Körper vorgeht — in der Sprache des Pflegealltags, nicht in der des Lehrbuchs. Hintergrund zur Methode, Einbettung in den Leitfaden Prävention, was diese Sitzung soll und was nicht.

Baustein B · 90 Min

Wie es passt.

Einbettung in den Alltag: welcher Moment im Tagesablauf, wer führt die Anwendung durch, wie oft, wie lang. Wichtig: Konstanz vor Intensität — 5 Minuten täglich schlägt 30 Minuten wöchentlich.

Baustein C · 60 Min

Was zu dokumentieren ist.

Anamnesebogen, Wochendoku, Auswertungsgespräch. Bewusst schlank, kompatibel mit Ihrer Pflegedokumentation. Wir zeigen konkret, worauf zu achten ist und was nicht mit dokumentiert werden muss.

Wissenstransfer als integraler Bestandteil. Prävention lebt davon, dass Pflegekräfte verstehen, was sie tun — nicht davon, dass sie Anweisungen befolgen. Deshalb ist die Schulung integraler Bestandteil des Programms, nicht Beiwerk. Auf Wunsch erhalten teilnehmende Kräfte eine schriftliche Teilnahmebestätigung für ihre interne Fortbildungsdokumentation.

Workshops.

Vertiefend, praxisnah, teamstärkend — über die Grundschulung hinaus.
Remote · ½ Tag

Berührung & Regulation

Praxis-Workshop für Pflegeteams: bewusster Berührungsmoment, Nähe-Distanz, eigene Grenzen. Live-Remote mit Übungssequenzen im Team.

Remote · 3 Std

Anwendung zuhause

Live-Remote-Workshop für pflegende Angehörige: Anwendung sicher lernen, Rituale finden, eigene Belastung erkennen. Aufzeichnung inklusive.

Remote · 2 × ½ Tag

Train the Trainer

Für erfahrene Pflegekräfte und Pflegeschulen: eigenständige Schulung im Haus durchführen können. Zwei Remote-Sessions plus digitales Material-Set.

Remote · 2 Std

Selfcare für Pflegekräfte

BGM-Format für das Team selbst: eigene Regulationsmuster kennenlernen, Selfcare-Anwendung, Anschluss an BGM-Programm.

Alle Workshops Remote-First — so erreichen wir jede Einrichtung in Deutschland ohne Anreisekosten und ohne Terminlogistik. Präsenz nur, wenn es räumlich passt und Sinn ergibt. Einzeln buchbar oder als Paket zur Vertiefung.

Drei Schritte zum ersten Anwendungsmoment.

Wir strukturieren die Einführung so, dass sie in Ihren Alltag passt — nicht andersherum.

Ein ruhiges Bewohnerzimmer am Morgen: ein Sessel mit einer Decke, ein Nachttisch mit Wasserglas und eine Pflanze auf der Fensterbank.
01

Erstgespräch & Anamnese

Wir sprechen über Ihre Einrichtung, Ihre Bewohner:innen oder Ihr Team, Ihren Rahmen. Sie erhalten ein passgenaues Angebot — kein Formular, sondern ein Gespräch.

02

Wissenstransfer & Fertigung

Ihr Team durchläuft die drei Schulungsbausteine (Grundlagen · Anwendung · Doku). Parallel werden die Formen individuell aus den Handprofilen der Anwender:innen gefertigt.

03

Anwendungsphase & Doku

Die Anwendung startet begleitet: Anamnesebogen, kurze Wochendokumentation, Ansprechpartner:in bei Fragen. Am Ende der Phase: gemeinsames Auswertungsgespräch.

Ein Paket, das alles Nötige mitbringt.

Kein Puzzle aus Einzelleistungen. Sie bekommen alles, was Sie brauchen, um SaluNova Care sicher und strukturiert einzuführen.

Aufsicht auf einen Holztisch mit den Materialien des Pakets: Anamnesebogen, Wochendokumentationsbögen, Karteikarten, ein Bleistift und eine Schachtel.
Individuell gefertigte Formen
Aus dem Handprofil der Anwender:in berechnet und gefertigt.
Wissenstransfer-Schulung
Drei Bausteine (Grundlagen · Anwendung · Doku) für Ihr Team — Remote-First, deutschlandweit.
Anamnesebogen
Strukturiert, HWG-konform, DSGVO-sicher.
Dokumentations-Kit
Kurze Wochenbögen für die begleitende Erfassung.
Ansprechpartner:in
Feste Person, die die Einführungsphase begleitet.
Fachrationale
Für Kasse und Träger — Akademisch, Management, Ärztlich.

Was Sie einplanen sollten.

Orientierungswerte für die Planung. Der genaue Umfang wird im Erstgespräch abgestimmt — je nach Größe der Einrichtung und Zielsetzung.

Zeitrahmen Einführung
4 – 8 Wochen
Von Erstgespräch bis Start der Anwendungsphase, inkl. Fertigung der Formen und Schulung.
Schulung Wissenstransfer
3 × 60–90 Min
Grundlagen und Einordnung · Wie es passt · Was zu dokumentieren ist. Remote, deutschlandweit. Auf Wunsch mit Teilnahmebestätigung für die interne Fortbildungsdokumentation.
Anwendungszeit / Tag
5 – 10 Min
Konstanz vor Intensität — als ritualisierter Pflegemoment eingebettet. Ersetzt keinen anderen Pflegevorgang, ergänzt ihn.
Kohortengröße Pilot
8 – 20 Personen
Empfehlung für den ersten strukturiert begleiteten Piloten in Ihrer Einrichtung.
Doku-Aufwand / Woche
~ 10 Min
Pro Anwender:in und Woche — bewusst schlank gehalten, kompatibel mit gängiger Pflegedokumentation.
Finanzierungsweg
Programm-Kostenträger
Kasse, Träger, BGM-Budget oder Selbstzahler:in — abhängig vom Weg. Wir beraten im Erstgespräch.

Preise werden pro Setting individuell kalkuliert. Wir geben Ihnen im Erstgespräch eine belastbare Größenordnung, bevor Sie sich entscheiden.

Für Ihre Kasse

Akademische Rationale.

Fachversion mit Wirkmechanismus, Literaturbezug und Klassifikation nach Leitfaden Prävention. Zur Vorlage bei Fachreferaten und beim Medizinischen Dienst.

Zur Rationale-Bibliothek
Für Ihren Vorstand

Management-Zusammenfassung.

Kompakte Version für Trägervorstände und Heimleitungen: Kernnutzen, Rahmenbedingungen, kalkulierbarer Aufwand. Ohne wissenschaftliche Detailtiefe.

Zur Rationale-Bibliothek

Was Einrichtungen meist zuerst fragen.

Ist das ein Medizinprodukt?

Nein. SaluNova Care ist ausdrücklich kein Medizinprodukt im Sinne der EU-Verordnung 2017/745. Es ist eine Präventionsmaßnahme, konzeptionell orientiert am Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen nach § 5 SGB XI. Die Einordnung folgt aus der Zweckbestimmung: Die Form ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu erkennen, zu verhüten, zu lindern oder zu behandeln. Sie trägt daher keine CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt und ersetzt keine medizinische oder pflegerische Leistung.

Wer trägt die Kosten?

Das hängt vom Weg ab. In der stationären Pflege kommt eine Vereinbarung nach § 5 Abs. 1 Satz 2 SGB XI mit einer Pflegekasse in Frage — die läuft nicht über ein Zentralportal, sondern über direkte Gespräche zwischen Träger, Kasse und uns. Alternativ trägt der Träger die Kosten selbst als Qualitätsangebot. Im ambulanten Bereich sind Selbstzahler-, Angehörigen- oder Kassen-Modelle möglich. Im BGM-Kontext läuft die Finanzierung aktuell über das BGM-Budget des Trägers; der steuerliche Rahmen nach § 3 Nr. 34 EStG setzt einen strukturierten BGF-Prozess nach § 20b SGB V in Ihrem Haus voraus. Im Erstgespräch klären wir den passenden Weg.

Wie schulen wir das Personal?

Drei Bausteine: Grundlagen und Einordnung (was bei Anspannung und Erholung im Körper vorgeht — in Pflegepraxis-Sprache), Wie es passt (Einbettung in den Tagesablauf, Konstanz vor Intensität), Was zu dokumentieren ist (Anamnese, Wochenbogen). Alle Schulungen und Workshops finden Remote-First statt — als Live-Session mit Ihrem Team, damit wir jede Einrichtung in Deutschland erreichen ohne Anreisekosten und Terminlogistik. Aufzeichnung inklusive für Kolleg:innen, die im Dienst waren. Präsenz möglich, wenn es räumlich Sinn ergibt. Auf Wunsch mit Teilnahmebestätigung für die interne Fortbildungsdokumentation.

Ersetzt SaluNova pflegerische Zuwendung?

Nein, ausdrücklich nicht. SaluNova Care ist eine Ergänzung, kein Ersatz. Das Programm existiert genau deshalb, weil die Personaldecke in vielen Einrichtungen den täglichen bewussten Berührungsmoment nicht mehr selbst tragen kann. Die Form ermöglicht, dass dieser Moment trotzdem stattfindet — als ritualisierte Anwendung, die Pflegekräfte durchführen oder anleiten. Wo Zeit für persönliche Zuwendung da ist, geht die immer vor.

Was passiert, wenn eine Person die Einrichtung verlässt?

Die Form ist individuell gefertigt und bleibt bei der Person. Bei Umzug in eine andere Einrichtung oder Rückkehr in die eigene Häuslichkeit begleitet die Form die Person weiter. Bei Versterben entscheidet die Familie über den Verbleib.

Wie ist die Haftung geregelt?

Es greifen die allgemeinen Regelungen zur Produkthaftung. Die Form enthält keine beweglichen Teile, keine Elektronik, keine chemischen Reizstoffe. Materialien sind hautverträglich. Die Anwendung erfolgt bewusst und begleitet — keine passive Anwendung ohne Aufsicht.

Gibt es Referenzen aus anderen Einrichtungen?

Der erste strukturiert begleitete Pilot startet 2026. Wir sprechen im Erstgespräch offen darüber, wo wir stehen — inklusive Zugang zu Kontaktpersonen aus laufenden Anwendungen, sobald sie freigegeben sind.

Wie lange dauert die Einführungsphase?

Wir empfehlen eine begleitete Einführungsphase von 12 Wochen. In dieser Zeit ist eine Ansprechpartner:in aus unserem Team direkt erreichbar; danach begleiten wir weiter, aber weniger eng. Erste Rückmeldungen aus dem Pflegealltag erwarten wir innerhalb der ersten Wochen — wie schnell und wie deutlich, hängt vom Haus ab.

Lassen Sie uns reden.

Ein 30-minütiges Erstgespräch klärt, welcher der vier Wege zu Ihrer Einrichtung passt — und was ein Pilot bei Ihnen konkret bedeuten würde. Ohne Verpflichtung, ohne Vertriebsdruck.