„Aus einem Foto der Hand entsteht eine Form, die genau zu einem Menschen passt — und nur zu diesem einen."
easycare ist die individuell 3D-gefertigte haptische Handauflage für Menschen mit Pflegebedarf. Als ritualisierter Berührungsmoment eingebettet in den Alltag — beim Waschen, beim Essen, in der nächtlichen Versorgung. Patentangemeldeter Ansatz, in der Anwendungsforschung erprobt.
„Die Naturwissenschaft beschreibt und erklärt die Natur nicht einfach, so wie sie ‚an sich‘ ist. Sie ist vielmehr ein Teil des Wechselspiels zwischen der Natur und uns selbst.“
Aus einem Foto der Hand auf einem Messblatt berechnet unser Algorithmus die individuelle Geometrie. Die easycare liegt nicht zufällig in der Hand — sie passt genau zu der Person, für die sie gefertigt wurde. Dieses 1:1-Verhältnis ist der Wirkmechanismus.
In Anwendungssituationen, in denen Pflegebedürftige sonst unruhig werden oder abwehrend reagieren, wird die Form angeboten. Zweimal täglich, fünf bis sieben Minuten — eingebettet in den Alltag, nicht zusätzlich darauf.
Kein Eingriff, keine Bürokratie, kein Zusatzaufwand. Aus einem Handbild entsteht in wenigen Wochen eine Form, die genau in eine Hand passt.
Hand auf das Messblatt, ein Foto mit dem Smartphone, fertig. Kein Eingriff, keine Belastung. Auch bei Bewegungseinschränkungen möglich.
Unser Algorithmus übersetzt die Handgeometrie in eine maßgeschneiderte Form. 3D-gedruckt aus zertifiziertem, hautfreundlichem Material.
Eingebettet in den Pflegealltag, nicht zusätzlich darauf. Keine Schulungsbürokratie, keine Dokumentationspflicht, keine App.
easycare kommt an, wo Pflege stattfindet. Drei Zugänge, ein Produkt.
Für pflegende Angehörige, Söhne, Töchter, Ehepartner — die im Alltag pflegen und etwas in der Hand haben möchten, das wirklich zur Person passt. Direkt bestellbar, ohne Umweg.
Für ambulante Pflegedienste und Sozialstationen: Die easycare begleitet die pflegebedürftige Person zu Hause — im Gepäck der Pflegekraft, eingesetzt während des regulären Einsatzes. Kein Extratermin, kein Zusatzaufwand.
Für Pflegeheime, die easycare strukturiert einführen möchten: individuelle Formen für die Bewohner:innen, Schulung und Begleitung für das Pflegeteam — über sechs Wochen, mit gemeinsamem Auswertungsbericht. Für stationäre Einrichtungen besteht ein erprobter Weg zur Mitfinanzierung durch die zuständige Pflegekasse nach § 5 SGB XI.
Selfcare sind zwei individuell 3D-gefertigte haptische Formen für Pflegekräfte, eine je Hand — dieselbe Methode wie easycare, andere Adressatin. Eine greifbare Mikropause zwischen Schichten, vor dem Einsatz, nach einem schweren Tag. Ohne App, ohne Pflichtprogramm, ohne festen Termin. Als Baustein der betrieblichen Gesundheitsförderung nach § 20b SGB V.
Pflegekräfte sind die zweite Seite der Pflegebeziehung. Ihre Belastung ist real, dokumentiert, und in den letzten Jahren weiter gestiegen. Apps, Wellness-Programme und Mindfulness-Trainings setzen oft nicht dort an, wo Belastung entsteht — sondern lagern sie ins Privatleben aus.
Selfcare geht anders. Sie ist greifbar, nicht digital — da, wenn man sie braucht: vor der Schicht, in der Pause, nach einem schweren Einsatz. Ein taktiles Erden, das einfach in den Tag passt. Kein Programm, keine Verpflichtung.
SaluNova Care ist eine Präventionsmaßnahme, konzeptionell orientiert am Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen (§ 5 SGB XI, Fassung 2023) — Handlungsfeld psychosoziale Gesundheit. Kein Medizinprodukt, keine Therapie, keine Behandlung, keine Heilung. Kein Ersatz für ärztliche Versorgung, pflegerische Fachkompetenz oder psychotherapeutische Begleitung.
Und ganz wichtig: Kein Ersatz für pflegerische Zuwendung. Das Programm existiert genau deshalb, weil die Personaldecke in vielen Einrichtungen den täglichen bewussten Berührungsmoment nicht mehr selbst tragen kann. Die Form ermöglicht, dass dieser Moment trotzdem stattfindet — als Ergänzung, nicht als Verdrängung.
Der Nutzen entsteht durch Konstanz, nicht durch Intensität. 5 Minuten täglich schlagen 30 Minuten wöchentlich. Deshalb ist die Wissenstransfer-Schulung integraler Bestandteil — Pflegekräfte sollen verstehen, warum das wirkt, nicht nur, wie es angewendet wird.