SaluNova Care ist ein Team, das über ganz Deutschland verteilt arbeitet — verbunden durch eine gemeinsame Überzeugung: dass kleine, präzise gemachte Werkzeuge im Pflegealltag mehr bewegen als große Programme. Wir arbeiten seit 2018 an einer Methode, die haptisch, individuell und alltagstauglich ist — als Ergänzung zur pflegerischen Zuwendung, nie als deren Ersatz.
Wir sind keine Pharmafirma, kein Medizinproduktehersteller und keine Wellness-Marke. Wir sind eine kleine, fokussierte Manufaktur für haptische Prävention.
Was wir anbieten, soll Beziehung unterstützen — nicht ersetzen. Was wir beschreiben, soll überprüfbar sein. Was wir nicht wissen, sagen wir auch so. Und wo etwas noch im Aufbau ist, benennen wir das als solches, statt es als fertig zu verkaufen.
Der Nutzen unserer Methode entsteht durch Konstanz, nicht durch Intensität. Genau deshalb legen wir so viel Wert auf Wissenstransfer: eine Pflegekraft, die versteht, warum ein Berührungsmoment im Körper wirkt, trägt die Anwendung sicherer und länger als eine, die nur eine Anleitung befolgt.
„Tiefe Wahrheiten sind Aussagen, deren Gegenteil ebenfalls eine tiefe Wahrheit enthält.“
Drei Richtungen, eine Frage. Was uns verbindet, ist die Überzeugung, dass Pflege besser sein kann — und der Wille, konkret daran zu arbeiten statt darüber zu reden.
Hinter SaluNova Care steht kein einzelnes Fachgebiet. An der Methode arbeiten Ingenieure, Naturwissenschaftler und Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen der Pflegelandschaft — Menschen, die aus verschiedenen Richtungen auf dieselbe Frage schauen: Wie muss ein Berührungsmoment beschaffen sein, damit er im Alltag wirklich stattfindet und nicht nur gut gemeint ist?
Diese Mischung ist Absicht, keine Verlegenheit. Jede der drei Richtungen kann eine Frage beantworten, an der die beiden anderen scheitern würden — und jede kann die anderen davor bewahren, sich in die eigene Logik zu verlieben. Der Ingenieur baut keine Form, die physiologisch nichts hergibt. Die Naturwissenschaft verspricht nichts, was die Fertigung nicht einhalten kann. Und die Pflegepraxis sagt es, wenn beides zusammen im Schichtdienst trotzdem nicht funktioniert.
Wir arbeiten verteilt über Deutschland, remote-first und in kleinen Runden. Das ist kein Zugeständnis an die Umstände, sondern die Voraussetzung dafür, dass wir Einrichtungen und Familien überall erreichen, ohne dass jemand dafür anreisen oder freinehmen muss.
Eine Form, die aus einem Handprofil berechnet wird, ist zuerst ein geometrisches Problem: Vermessungspunkte, Flächenverläufe, Druckverteilung, Materialverhalten. Dazu kommt alles, was aus einer Berechnung ein Objekt macht — Fertigungstoleranzen, Druckparameter, Oberflächen, die sich nach zwanzig Anwendungen noch genauso anfühlen wie nach der ersten.
Warum ein taktiler Reiz überhaupt etwas auslöst, ist eine Frage an die Literatur, nicht an das Marketing. Hier entstehen die Rationalen, hier wird sortiert, was belastbar beschrieben ist und was nicht — und hier wird die Multi-Site-Erhebung so aufgebaut, dass ihre Ergebnisse später einer Prüfung standhalten. Auch dann, wenn sie unbequem ausfallen.
Ob ein Ritual im Schichtdienst Bestand hat oder in einer erschöpften Familie überhaupt stattfindet, beantwortet keine Rechnung. Das beantworten Menschen, die Pflege von innen kennen — aus der stationären und ambulanten Versorgung, aus der Angehörigenpflege, aus der Arbeit mit Trägern und Kostenträgern. Sie sagen uns, wenn eine gute Idee im Alltag nicht trägt.
„Bewusstsein gibt es seiner Natur nach nur in der Einzahl.“
Wir sind kein Medizinprodukt und behaupten keine Heilwirkung. Was wir können, sagen wir. Was wir nicht können, auch. Unsere Forschung ist offen — und unsere Grenzen genauso.
Keine Größen, keine Standardmodelle, keine Pauschallösungen. Eine Form, ein Mensch, ein Foto. Das ist kein Marketing — das ist unser Fertigungsprozess.
Was wir bauen, muss in den realen Pflegealltag passen. Kein zusätzlicher Aufwand, keine Bürokratie, keine App. Wenn es nicht in fünf Minuten erklärbar ist, ist es falsch gedacht.
„Wissenschaft und Alltagsleben können und dürfen nicht getrennt werden.“
Zwölf Jahre Entwicklung, orientiert am Leitfaden Prävention. Die wichtigsten Stationen im Überblick.
Vier Jahre Vorarbeit an der Mathematik, ohne die der spätere Algorithmus nicht möglich gewesen wäre: eine Handgeometrie so zu formalisieren, dass sich daraus eine reproduzierbare Formberechnung ableiten lässt.
Fünf Jahre Arbeit an dem Verfahren, das eine individuell aus dem Handprofil berechnete haptische Form ermöglicht. Der Algorithmus zur Übersetzung von Handgeometrie in eine maßgeschneiderte Form wird zum Patent angemeldet und weiterentwickelt.
Systematische Aufbereitung des Wirkmechanismus und der Hintergrundliteratur — orientiert am Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen (§ 5 SGB XI). Erstellung von Rationalen für Kostenträger, Träger, Ärzt:innen und Wissenschaft.
Aufnahme des Dialogs mit Pflegekassen, Trägern und Einrichtungen zur Einordnung als präventives, nicht-medizinisches Angebot orientiert am Leitfaden Prävention.
KookyBrain GmbH gegründet in Heidelberg als Rechtsträger der Marke SaluNova Care. Aufnahme des ersten strukturiert begleiteten Piloten. Erweiterung um Selfcare als Baustein der betrieblichen Gesundheitsförderung nach § 20b SGB V.
Aufbau einer strukturierten Anwendungsbeobachtung nach den Kriterien guter Versorgungsforschung. Ziel: qualitativ beschriebene Beobachtungen mit validierten Instrumenten multizentrisch absichern.
Wir sitzen am Paradeplatz, mitten in der Heidelberger Altstadt. Termine gerne vor Ort, gerne per Video — oder einfach eine Mail. Wir freuen uns über Anfragen von Einrichtungen, Kassen, Wissenschaft und Menschen, die mitwirken möchten.